Heimatverein Obergrombach e.V.Obergrombacher Stadtmauer-Befestigung erhält versetzten
Durchgang
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| Mit schwerem Gerät und schweren Steinen hatten die Männer des Heimatvereins Obergrombach und dem "Jahrgang 40" bei Durchbruch einer zugemauerten Personen-Pforte in der Stadtmauer zu kämpfen. - Für eine größere Bildansicht bitte auf das Bild klicken (nur verfügbar bei www.Obergrombach.NET) |
Bruchsal-Obergrombach. Die Männer legen sich kräftig
ins Zeug – das müssen sie auch, denn die Sandsteinträger
haben ein enormes Gewicht. Und werden sie fallengelassen, besteht
Bruch-Gefahr. Aber es verläuft alles gut. Vorsichtig wird das
Steinstück auf einen Hänger verladen.
In Obergrombach an der Stadtmauer sind etliche Männer vom
Heimatverein Obergrombach mit ihrem 1. Vorsitzenden Wolfram von
Müller und von der bekannten schnellen Eingreif-Truppe „Jahrgang
40“ um den Ex-Stadtrat Harry Schott mit schwerem Gerät
bei der Arbeit. Eine Pforte, die dort seit vielen Jahren zugemauert
ist, soll versetzt und wieder der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht werden. Dazu mussten zuerst einmal grundstücksrechtliche
Fragen geklärt und Absprachen mit der Stadt Bruchsal Eigentümer
und mit dem Denkmalschutz getroffen werden. Nachdem die logistischen
Voraussetzungen geschaffen waren, konnten nun endlich die praktischen
Arbeiten beginnen. Die Sandstein-Bögen, die den Eingang
ummanteln, werden unter fachkundiger Anleitung untersucht und dann
nach Bedarf erneuert. Die unteren Teile des Spitzbogens müssen
sowieso neu hergestellt werden. Bei dem Durchgang handelt es sich nur
um einen Personen-Durchgang. Das Tor soll von seinem jetzigen
Standort ca. 2 Meter nach links versetzt werden. Nach Fertigstellung
der Arbeiten soll das Tor mit einer Gittertür versehen werden.
So hat der Betrachter die Möglichkeit, ein langes Stück der
Obergrombacher Stadtmauer einzusehen. Direkt auf dieses
Stadtmauerteil sind heute Häuser aufgesetzt, die mit ihrer Front
einen Teil des Marktplatzes bilden.
Zu bestimmten Terminen, etwa zum Burgfest oder bei Stadtführungen
durch den Heimatverein, soll das Tor auch geöffnet werden. K.K. / 27.6.2009
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die im Artikel genannte Einrichtung .
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